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Senomaty

        Die älteste Erwähnung über Senomaty fällt in die Zeit der Regierung des tschechischen Königs Wenzels I.. Der tschechische König lebte in Unfrieden mit Fridrich von Österreich und während den Kriegszügen über Mähren verheerte Wenzel I.beträchtlichen Teil des Landes und zerstörte Güter des geistlichen Ordens der Deutschritter. Um die Schäden zu beheben,  er schenkte ihnen aufgrund einer im Jahre 1233 in Sedlec herausgegebenen Widmungsurkunde das Dorf Senomaty.

        Zu Beginn der Regierung Jan Luxembourgs wurde Senomaty zum Städtchen, das einige Stadtrechte erwarb. Es geschah bestimmt vor dem Jahre 1319. Bis dahin war Senomaty ein der Königsherrschaft Křivoklát gehörendes Untertanenstädtchen.

        Zur Zeit der Hussitenkriege wurde im Gebiet Rakovník keine grössere Schlacht geschlagen, es wurde jedoch einigemal um die Burg Křivoklát gekämpft. Senomaty wurde vom Grösstenteil abgebrannt und ist ums Privileg des Königs Jan Luxembourg gekommen. Senomatys Bürger beschafften jedoch dessen Zweitschrift und im Jahre 1500 legten sie es dem Königi Vladislav II. Jagellone zur Bestätigung vor. Die Bevölkerung wurde Utraquisten.

        1562 sind in Senomaty die St. Laurentius und St. Stephan Kirchen angegeben und es ist möglich, dass beide Kirchen vor Privilegenausgabe erbaut worden sind.

        1589 Senomaty wurde von Rudolf II. Václav Hochhauzer auf Pšovce verkauft. Mit dem neuen Besitzer traten im Städtchen schwere Zeiten ein. Am 31. März 1592 wurde Senomaty von Feuer getroffen. Das Radhaus, Brauerei sowie zum Saat vorbereitetes Getreide brannten ab. Nach Feuer sind nur 8 Häuser und die Pfarre mit Kirche geblieben. Neuer Besitzer hatte jedoch der Leute das Leben keineswegs erleichtert und alle hassten ihn. Manche bauten nicht nach Feuer. Sie sind lieber nach Rakovník umgezogen und bereiteten Aufstand gegen ihren Herrn vor. Nach dem Tod Hochhauzers besass das Städtchen seine Frau Anna, weiter ihre Tochter Johanka Doupovcová. Diese verkaufte 1613 Senomaty der Königsstadt Rakovník.     

        Der Dreissigjährige Krieg zog Rakovník sowie Senomaty an, wie meiste tschechischen Städte, an die Seite der Ständen beizutreten. Das Kaisers Heer siedelte sich in der Umgebung unseren Städtchens und ritten aus in die Umgebung zu rauben und zu brennen. Senomaty wurden dabei zugrunde abgebrannt. Die Leute sind davor meistens hinter die Stadtmauern Rakovníks geflohen. Beide Heere rangen hier die ganze Woche. Endlich trafen sie sich am 8. November 1620 auf dem Weissberg zusammen.

        1631 lebten in Senomaty nur 11 Einwohner gegenüber 40 vor der Schlacht auf dem Weissberg. Not stieg nach dem Krieg an, kaum dass sich die Leute von Kriegsqualen erholten, fielen die Schweden in unser Land ein, die alles, was ihnen im Wege stand, zerstörten.

        Ende 19. Jhs. wurde Senomaty an die Eisenbahnhaltestelle angeschlossen und die Bürger begannen mehr für Dorfsaussicht zu sorgen.

        Senomatys Bürger hatten immer Probleme mit einem örtlichen Bach. Bei Hochfluten verursachte Wasser unermässliche Schäden. 1609 brach Wasser zwei Teiche durch und schwemmte sogar eine Mühle ab. Weiter Hochwasser trat 1872 ein und befiel alle Häuser.

        1910 standen in Senomaty 158 Häuser mit 972 Einwohner. Erste Erwähnungen über dortige Schule kommen schon von zweiter Hälfte des 17. Jhs. her. Die Schule in Senomaty erzog im 19. Jh. drei bedeutenden Gebürtiger. Den Beletrist Josef Veselý, Musikologe und Musiker Maxmilián Konopásek und den Hauer Celek Klouček. In Senomaty lebte auch der erste tschechische Arbeiterdichter František Chládek und ein berühmter tschechischer Sänger Karel Burian.

        1914 brach der Erste Weltkrieg. Am 26. Juli wurde Mobilisierung angeordnet. Kundmachungen erschienen auch in Senomaty. Die Preise stiegen schnell an und es wurden fortschrittlich ebensmittelkarten für alle Lebensmittelarten eingeführt. Sogar unschuldige Kinder bettelten um ein Stück Brot.. In einigen Bauernhöfen und in der Mühle Josef Rybas kochten die Hausfrauen Suppen für hungrige Kinder. Einige darunter trugen die Suppe auch für ihre Eltern weg. Am 28. Oktober 1918 wurde die Tschechoslowakische Republik erklärt und das Leben kehrte langsam nach Senomaty zurück.

        In den 20er begann in Senomaty Elektrizität eingeführt zu werden. Auch der Biograph erschien hier zum ersten Mal. Zum erstenmal wurde im Jahre 1927 projiziert und der Film hiess "Josef Kajetán Tyl".

        Nach dem Zweiten Weltkrieg sank die Bevölkerungsanzahl beträchtlich. Nach dem Krieg sind auch vile Schäden geblieben und es dauerte viele Jahre bevor alles erneuert wurde. 1945 sind insgesamt 109 Familien mit 425 Personen ausgezogen. Ursprüngliche Anzahl von 1300 Einwohnern galt nicht mehr. In erster Wahl siegte die Kommunistische Partei der Tschechoslowakei,  1949 wurde in Senomaty LPG gegründet und es kam zu Bauaufbereitungen und zur Verschönerung von Senomaty.

        1983 die Bürger von Senomaty feierten 750 Jahre der Dorfsgeschichte. Die Bürger haben ihr Dorf gern und die Geschichte lehrte sie, dass nicht einmal ihre Vorfahren leichtes Leben hatten.

Bibliographie: Hajný, A. Senomaty 750 let. Rakovník 1983